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Dienstag, 30. Juni 2009

Ron Paul über konkurrierende Währungen

Ron Paul im US-Repräsentantenhaus, 13. Februar 2008


"Ich ergreife das Wort, um über das Konzept konkurrierender Währungen zu spechen. Währung, oder Geld, ist, was die Zivilisation blühen lässt. Wenn es an Geld mangelt, funktioniert der Markt über den Tausch von Naturalien: wenn der Landwirt Schuhe benötigt, muss er seine Eier und seine Milch zum Schuster bringen und hoffen, dass der Schuster Eier und Milch benötigt. Geld macht den Verhandlungsablauf weit einfacher. Statt nach jemandem mit wechselseitigen Bedürfnissen suchen zu müssen, kann der Landwirt seine Milch und seine Eier gegen ein vereinbartes Tauschmittel eintauschen, mit dem er dann Schuhe kaufen kann.

Dieses Tauschmittel sollte bestimmte Eigenschaften zufriedenstellen:
Es sollte haltbar sein, das heisst, es sollte nicht so schnell verschleissen.
Es sollte transportabel sein, das heisst, es sollte leicht zu tragen sein.
Es sollte in Maßeinheiten eingeteilt sein, die es für den täglichen Gebrauch leicht verwendbar machen.
Es sollte wiedererkennbar und einheitlich sein, damit eine Einheit die gleichen Eigenschaften wie jede andere Einheit hat.
Es sollte in witschaftlicher Hinsicht bergrenzt sein, damit das bestehende Angebot nicht die Bedürfnisse derjenigen befriedigt, die nach ihm verlangen.
Es sollte beständig sein, damit der Wert seiner Kaufkraft nicht wild schwank und
es sollte reproduzierbar sein, damit genügende Einheiten des Tauschmittels erstellt werden können, um den Bedarf des Austausches zufriedenzustellen.

In der jahrtausende alten Menschheitsgeschichte sind Gold und Silber die zwei Metalle gewesen, die am häufigsten diese Bedingungen erfüllt, das Marktgeschehen überlebt, und das Vertrauen von Milliarden Menschen gewonnen haben. Gold und Silber sind schwer zu fälschen. Eine Eigenschaft, die garantiert, im Handel immer angenommen zu werden. Genau aus diesem Grund sind Gold und Silber ein Fluch für Regierungen. Ein natürlich limitiertes Angebot von Gold und Silber kann nicht aufgeblasen werden und dient demnach als Kontrollmaß für das Wachstums einer Regierung. Regierungen, die unfähig sind, eine Währung zu inflationieren, werden in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Sie wären nicht imstande Angriffskriege durchzuführen oder ihre überbesteuerten Bürger mit Brot und Spielen zu besänftigen.

Bei der Gründung dieses Landes gab es keine nationale, regierungskontrollierte Währung. Bis in der Verfassung die Kongressermächtigung zur Prägung von Münzen einführt wurde, das war nicht vor 1792, wurden US-Münzen in förmlicher Weise hergestellt. Einstweilen gaben sich Amerikaner mit ausländischen Silber- und Goldmünzen zufrieden. Als als die Münzprägung anlief, waren ausländischen Münzen immer noch innerhalb der Vereinigten Staaten im Umlauf, auch noch einige Jahrzehnte danach.

Ich habe auf dem Schreibtisch in meinem Büro ein Schild. Darauf steht: „Nicht stehlen! - Die Regierung hasst Wettbewerb.“ In der Tat: einer Regierung ist es zuwider, die Befugnisse, die sie für sich beansprucht, an die Menschen zurückzugeben. Genauso wie wir uns von einer verfassungsmäßigen institutionellen Nationalverteidigung verabschiedet haben, die aus einer begrenzten Armee, einer unterstützenden Bürgerwehr und einer mit Kaperbriefen und Repressalien ausgestatteten Marine bestand, so hat sich das System konkurrierender Währungen in ein regierungsgestütztes Bankenkartell entwickelt, dass die Ausstellung der Währung monopolisiert. Um ein System konkurrierender Währungen einzuführen, gibt es drei Schritte, die unternommen werden müssen, um rechtskräftige Verhältnisse zu erschaffen, die einen Wettbewerb begünstigen.

Der erste Schritt besteht darin Zahlungsmittelgesetze zu beseitigen.
Artikel 1 Sektion 10 der Verfassung verbietet es den Bundesstaaten etwas anderes als Gold und Silber als legale Zahlungsmittel für Schuldzahlungen zu verwenden. Den Bundesstaaten ist es nicht vorgeschrieben Zahlungsmittelgesetze zu erlassen. Sollten sie es sich aussuchen dürfen, wären die einzig annehmbaren gesetzlichen Zahlungsmittel Gold und Silber. Die zwei Edelmetalle, die Menschen überall in der Geschichte und quer durch alle Kulturen als Währung verwendet haben. Allerdings steht nichts in der Verfassung, was dem Kongress die Ermächtigung einräumt Zahlungsmittelgesetze zu erlassen. Wir, der Kongress, haben die Vollmacht Geld zu prägen und seinen Wert zu regulieren, auch den Wert des ausländischen Geldes. Wir haben jedoch keine Ermächtigung es als gesetzliches Zahlungsmittel festzulegen. Jedoch gibt es eine Sektion im US-Code ( Bundesrecht der USA, Anm.d.A.), 31 USC 5103, die beinhaltet, US-Münzen und Geld, einschließlich der Zentralbanknoten, als gesetzliches Zahlungsmittel festzulegen.

Historisch gesehen sind Zahlungsmittelgesetze von Regierungen verwendet worden, um ihre Bürger zu zwingen, minderwertige und abgewertete Währungen anzunehmen. Greshamsches Gesetz beschreibt dieses Phänomen, das in einer Phrase zusammengefasst werden kann: dass “schlechtes Geld das gute Geld aus dem Umlauf verdrängt“. Ein Kaiser, ein König oder ein Diktator konnte Münzen mit einer halben Unze Gold prägen und Kaufleute unter Androhung der Todesstrafe dazu zwingen sie anzunehmen, als ob sie eine Unze Gold enthielten. Aus jeder Unze Gold des Königs konnten jetzt zwei Münzen anstelle von einer geprägt werden. Also hatte der König jetzt doppelt so viel Geld um es für Schlösser und Armeen auszugeben. Während diese legal überbewerteten Münzen in den Umlauf kamen, wurden die Münzen, welche eine volle Unze Gold enthielten, aus dem Umlauf genommen und aufbewahrt. Wir beobachteten das gleiche Phänomen Mitte der 60er-Jahre, als die US-Regierung begann ein untergeordnetes Münzgeld aus Kupfer und Nickel statt aus Silber zu prägen. Die Kupfer- und Nickelmünzen wurden legal überbewertet, die Silbermünzen verhältnismäßig unterbewertet und sie verschwanden aus dem Geldkreislauf.

Diese Maßnahmen führten zu den schlimmsten Auswirkungen der Inflation. Die meisten Kaufleute und Landarbeiter, die diese abgewertete Währung erhielten, traf die Auswirkungen der Inflation durch Preiserhöhungen und den gesunkenen Lebensstandart mit voller Wucht, noch bevor sie die neue Währung in die Hände bekamen. Als sie die neue Währung endlich erhielten, hatten sich Preise schon lange verdoppelt und die neue Währung brachte ihnen auch keinen Nutzen.

Ohne Zahlungsmittelgesetze wäre Greschhams Gesetz außer Kraft gesetzt. Wenn Leute frei darüber entscheiden dürften, minderwertige Währung anzulehnen und stattdessen werthaltiges Geld verlangen würden, könnte werthaltiges Geld allmählich in den Gebrauch der Gesellschaft zurückkehren. Kaufleute wären frei gewesen, die Münzen des Königs abzulehnen und nur die Münzen anzunehmen, die ihr volles Metallgewicht enthielten.

Der zweite Schritt zur Wiederherstellung konkurrierender Währungen ist der, Gesetze zu beseitigen, die den Einsatz privater Münzen verbieten. Ein Privatunternehmen, das versuchte, den Gebrauch kostbarer Metallmünzen bekannt zu machen, war "Liberty Services", die Schöpfer des "Liberty-Dollar". Offenbar fühlte sich der Regierungsfilz bedroht, da alle kostbaren Metallmünzen des "Liberty Services" vom FBI und von Secret Service im letzte November beschlagnahmt wurden. Natürlich waren nicht alle diese Münzen im Besitz des "Liberty Services". Viele wurden vertrauensvoll zur Deckung in Silber- und Goldzertifikaten festgehalten, die "Liberty Services" austellte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nicht so die Regierung, die jeglichen Wettbewerb hasst.

Die Abschnitte des US-Bundesrechts, gegen die "Liberty Services" wegen Verstoßes angeklagt wurde, werden irrtümlich als "Gegen Münzfälschung-Gesetze" gesehen. Ihr eigentlicher Zweck war es aber, private Münzanstalten zu schließen, die in Kalifornien gearbeitet haben. Kalifornien schwamm als Folge des Goldrauschs von 1849 in Gold. Es gab jedoch keine US-Münzprägeanstalt um Münzen herzustellen. Es waren auch nicht genügend ausländische Münzen im Umlauf. So sprangen private Münzprägeanstalten in die Bresche, um ihre eigenen Münzen zur Verfügung zu stellen. Wie im Falle anderer Industrien während der progressiven Ära wurden private Münzprägeanstalten letzten Endes beschuldigt, minderwertiges ( nicht der Norm entsprechendes ) Münzgeld in Umlauf gebracht zu haben. Im Interesse regierungsgeförderter Sanktionsmaßnahmen und Staatsgarantien auf den Reinheitsgrad wurde 1864 der "Coinage Act" verabschiedet, der es privaten Münzprägeanstalten verbot, ihre eigenen hergestellten Münzen als Währung in Umlauf zu bringen.

Der letzte Schritt zur Gewährleistung konkurrierender Währungen ist der, Kapitalgewinne und Ertragssteuern aus Gold- und Silbermünzen abzuschaffen. Unter gegenwärtigem Bundesgesetz gelten Münzen als Sammlerstücke und unterliegen der Kapitalertragssteuer. Kurzfristige Kapitalertragssätze liegen auf der Höhe von Einkommenssteuern, auf bis zu 35%, während Steuern auf langfristige Kapitalerträge mit einem eintreibbaren Satz von 28% versteuert werden. Ferner belasten diese Steuern genau genommen die Geldentwertung. Wenn der Dollar schwächelt, erhöht sich der nominale Dollarwert des Goldes. Die Kaufkraft des Goldes kann verhältnismäßig konstant bleiben. Wenn sich aber der nominale Dollarwert erhöht, hält die Bundesregierung dies für eine Zunahme des Reichtums und besteuert dementsprechend. Je mehr der Wert des Dollar gemindert wird, desto höhere Kapitalertragssteuern müssen für den Besitz von Gold und anderer kostbarer Metalle gezahlt werden.

Genauso schädlich sind Umsatzsteuern und Verbrauchssteuern auf Gold und Silber, die in vielen Bundesstaaten auf Staatsniveau festgelegt werden. Stellen Sie sich vor, Sie müssten jedes mal Umsatzsteuern zahlen, wenn Sie in einer Bank einen 10 Dollar-Schein gegen eine Rolle Vierteldollar für die Wäscherei umtauschen. Inflation ist eine schädliche Steuer für den Wert eines jeden Geldes. Gerade deswegen werden die offiziellen Zahlen abwärts auf 4% pro Jahr manipuliert. In vielen Staaten können für jeden Geschäftsvorgang Umsatzsteuern von 8% oder mehr eingefordert werden, bei dem Verbraucher ihre Federal Reserve-Banknoten gegen Gold oder Silber eintauschen möchten.

Abschließend, Frau Vorsitzende, wird eine Zulassung konkurrierender Währungen es den Marktteilnehmern ermöglichen sich für eine Währung zu entscheiden, die ihren Bedürfnissen entspricht und weniger den Bedürfnissen der Regierung. Die Möglichkeit, dass amerikanische Bürger sich vom Dollar in Richtung alternativer Währungen abwenden, wird für den notwendigen Anstoß sorgen, die Kontrolle über den Dollar zurück zu gewinnen und die Kurs-Abwärtsspirale aufzuhalten. Die Wiederherstellung der Kreditwürdigkeit des Dollars nimmt der Regierung die Fähigkeit die Währung aufzublasen und wird uns davon abhalten, verfassungswidrige Kriege zu führen, die unsere Wirtschaft in enormem Ausmaß belastet. Mit einer gesunden Währung wären wir alle besser dran, nicht nur die, die das Währungssystem steuern. Ich fordere meine Kollegen auf, den Wiederaufbau des Systems konkurrierender Währungen zu überdenken."


dailypaul.com


Samstag, 27. Juni 2009

Max Keiser: Goldman Sachs Führungskräfte erwarten Rekordboni

Max Keiser berichtet unter anderem für BBC, Al-Jazeera und schreibt Kolumnen für die Huffington Post.

Dienstag, 23. Juni 2009

Ron Paul: internationales Rettungspaket bringt uns den wirtschaftlichen Kollaps näher

6/22/2009 | Texas Straight Talk
von Ron Paul

"Letzte Woche genehmigte der Kongress eine Vorlage für zusätzliche Fördermittel für Kriegseinsätze (H.R. 2346). Eine Beleidigung für all diejenigen, die für einen Kandidaten des Friedens stimmten, denn der Präsident wird weitere 106 Milliarden Dollar bereitstellen, die wir nicht haben, um das Blutvergießen in Afghanistan und Irak fortzusetzen, ohne irgendeine Andeutung eines Planes, die Truppen nach Hause zu holen.

Viele meiner Kollegen, die mit mir zusammen gegen jegliche zusätzlichen Anträge bezüglich der Kriegsmittel unter der vorangegangenen Regierung stimmten, haben scheinbar ihre Haltung geändert. Ich behaupte, eine Stimme, den Krieg finanziell zu unterstützen ist eine Stimme zugunsten des Krieges. Der Kongress übt sein verfassungsmäßiges Vorrecht durch die Finanzhoheit aus, und solange der Kongress fortfährt, solch schädlichen Interventionen auswärts zu ermöglichen, ist kein Ende in Sicht, und zwar solange, bis wir dem totalen wirtschaftlichen Kollaps gegenüberstehen.

Angesichts ihrer Ausgabengewohnheiten scheint ein wirtschaftlicher Zusammenbruch das Ziel des Kongresses und dieser Verwaltung zu sein. Washington wirft mit dem Geld nur so um sich und bleibt innenpolitisch straffrei, für alles bürgend und alles nationalisierend, was sie in ihre Hände bekommen können. Die Auslandshilfe und die IWF-Finanzierung in dieser Rechnung können mit Recht "internationale Rettungspaket" genannt werden!

Während Amerikaner sich durch die schlimmste konjunkturelle Rezession seit der großen Depression beißen, schickt diese Soforthilfe-Zusatzbereitstellungsvorlage 660 Millionen $ nach Gaza, 555 Millionen $ nach Israel, 310 Millionen $ nach Ägypten, 300 Millionen $ nach Jordanien und 420 Millionen $ nach Mexiko. Ca. 889 Millionen $ werden den Vereinten Nationen für so genannte „Friedenssicherungsmissionen“ bereitgestellt. Fast eine Milliarde $ wird nach Übersee gesendet, um die globale Finanzkrise außerhalb unserer Grenzen zu bekämpfen. Fast 8 Milliarden $ werden aufgewendet, um eine „mögliche pandemische Grippe“ zu verhindern, aus denen vorgeschriebene Schutzimpfungen folgen könnten, aus keinem anderen erkennbaren Grund, als die pharmazeutischen Unternehmen zu bereichern, die den Impfstoff herstellen.

Die 108 Milliarden $ Kreditbürgschaft für den Internationalen Währungsfonds ist wohl am unverschämtesten. Diese neuen Kreditbürgschaften werden es möglich machen, dass destruktive Organisationen damit fortfahren Steuerzahlergelder auszugeben, um korrupte Oberhäupter zu stützen und schadhafte Wirtschaftspolitik in Übersee zu fördern.

Die Verteilung amerikanischer Steuerzahlergelder an den IWF schadet nicht nur dem Bürger hier. Nachweislich verletzt es sogar die, denen sie vorgibt zu helfen. Zusammen mit IWF-Darlehen kommen vom IWF geforderte politische Kurswechsel, strukturelle Abstimmungsprogramme genannt, die auf Zwangs-Keynesianismus hinauslaufen. Dieses ist das große, fantasieeinflössende ökonomische Modell, das unser eigenes Land in die Knie gezwungen hat, und IWF-Darlehen treten als das Trojanische Pferd auf, um es anderen aufzudrängen. Am beunruhigendsten ist wohl die Tatsache, dass politische Führer in den bedürftigsten Nationen dazu neigen, sich mit den Wünschen der internationalen Eliten statt den Wünschen und Notwendigkeiten ihrer eigenen Leute zu befassen. Argentinien und Kenia sind nur zwei Beispiele der Länder, die dem IWF-Mandat folgend direkt von der Klippe sprangen. Der IWF empfiehlt ärmeren Nationen häufig eine Geldentwertung, welche die bereits Verarmten immer wieder ausradiert hat. Es gibt auch eine lange Liste brutaler Diktatoren, die der IWF freundlichst mit Darlehen aufgerichtet und unterstützt hat, die ihrer unterdrückten Bevölkerung einen erstaunlichen Berg von Schulden überlässt ohne einen ökonomischen Fortschritt vorzuweisen.

Wir erwerben nichts als schlimme und weltweite Unterdrückung, indem wir dem IWF Ihre Steuergelder schicken. Ganz zu schweigen von der nicht vorhandenen verfassungsmäßigen Erlaubnis, das zu tun. Unsere anhaltende Präsenz im Irak und in Afghanistan macht uns zu Hause nicht sicherer, sie untergräbt aber tatsächlich unsere Staatssicherheit. Ich lehnte diese Haushaltsmittelvorlage vehement ab und war erschrocken, dass sie so einfach verabschiedet wurde."



campaignforliberty.com


Cartoon von CoxAndForkum.com

Samstag, 20. Juni 2009

Ron Paul von 435 Abgeordneten einziger Gegner einer Resolution, die die iranische Regierung verurteilt

Mit einer erschreckenden Mehrheit von 405 zu 1 stimmte das Repräsentantenhaus am 19. Juni über die Resolution H.Res. 560 ab, in Unterstützung der iranischen Dissidenten und der Verurteilung der herrschenden Regierung.
Die einzige Nein-Stimme kam, wie so oft, von Ron Paul.

Ron Pauls Statement zur Resolution:

"Ich stehe in zurückhaltender Opposition zur Haus-Resolution 560, die die iranische Regierung für ihre aktuellen Taten während der Unruhen in ihrem Land verurteilt.
Obwohl ich Gewalt niemals stillschweigend hinnehme, ganz zu schweigen von Gewalt, die Regierungen willentlich unter ihren eigenen Staatsbürgern austeilt, bin ich immer sehr vorsichtig über die Verurteilungen der Aktivitäten ausländischer Regierungen. Da ich ein gewähltes Mitglied des US-Repräsentantenhauses bin, habe ich immer erst unsere verfassungsgamäße Handlungsvollmacht hinterfragt, um über Aktivitäten ausländischer Regierungen zu Gericht zu sitzen, von denen wir keine Repräsentanten sind. Ich habe immer gezögert, wenn meine Kollegen darauf drängten ein rechtskräftiges Urteil über tausende Meilen entfernte Ereignisse zu fällen, über die wir nur sehr wenig wissen. Und wir wissen sehr wenig jenseits eingeschränkter Presseberichte über die Geschehnisse im Iran.

Natürlich unterstütze ich nicht die Bestrebungen ausländischer Regierungen, die Sehnsucht ihrer Bürger nach Demokratie zu unterdrücken, aber wann war es zuletzt, dass wir Saudi Arabien oder Ägypten oder die vielen anderen Länder, in denen es , ungleich dem Iran, keine Gelegenheit der Ausübung für eine wirkliche Wahl einer politische Führung gibt, verurteilt haben? Es sieht so aus, als ob unsere Kritik gezielt und praktisch erscheint, wenn es darum geht, politisch zu punkten. Ich habe Präsident Obamas vorsichtige Haltung zur Situation im Iran hoch geschätzt und ich hätte es bevorzugt, wenn wir im Kongress ähnlich gehandelt hätten.

Ich befolge die Außenpolitik unserer Gründerväter, die davon abrieten sich in interne Angelegenheiten in Ländern im Ausland einzumischen. Ich glaube, es ist die beste Politik für die Vereinigten Staaten, für unsere nationale Sicherheit und für unseren Wohlstand. Ich rate meinen Kollegen diese und ähnlich einmischende Resolutionen zurückzuziehen."


OUTSTANDING!


Sonntag, 14. Juni 2009

Ron Paul aktuell über HR 1207

6/12/2009 - campaignforliberty.com

Freitag, 12. Juni 2009

Ron Pauls "Audit the FED" hat mehrheitliche Unterstützung im Kongress erreicht!

Die Mehrheit von 222 Kongressabgeordnete unterstützen den Gesetzesentwurf Ron Pauls, der eine Anhörung der "Federal Reserve" über die Verteilung der Gelder der Rettungspakete in Höhe von ungefähren 2 Billionen US-Dollar fordert.

Parallel zu Ron Pauls "Federal Reserve Transparency Act of 2009" (HR 1207) läuft ein im Senat laufend begleitender Gesetzesentwurf, der von Senator Bernhard Sanders eingebracht wurde : S.604 -"Federal Reserve Sunshine Act of 2009".

Als erste Senator hat
Jim DeMint vor kurzem seine Unterstützung getwittert.

Jetzt, wo HR 1207 die unterstützende Mehrheit im Kongress erreicht hat, wird sich auch im Senat einiges bewegen, damit es tatsächlich zu einer Aufklärung seitens der Federal Reserve und ihrer Geldpolitik kommt. Wenn ich an Barack Obamas so oft geforderte Moral und Transparenz denke, dürfte dem zukünftigen Gesetz eigentlich nichts im Wege stehen.




Mittwoch, 10. Juni 2009

Lynn Turner: Paulson und Bernanke gehören stafrechtlich belangt!

American Public Radio sprach mit Lynn E. Turner, dem ehemaligen Chef der "United States Securities and Exchange Commission" (SEC), die für die Kontrolle des Wertpapierhandels in den Vereinigten Staaten zuständig ist.

Steve Henn:
"Wenn Henry Paulson und Ben Bernanke dem Vorsitzenden der "Bank of America" wirklich gesagt haben, er soll über die Verluste bei Marrill Lynch schweigen, haben sie höchstwahrscheinlich das Gesetz gebrochen. Das sagt Lynn Turner, ehemaliger Vorsitzender der SEC."

Lynn Turner:
"Wenn diese Behauptungen sich als Wahrheit herausstellen, sollten beide, Bernanke und Paulson von der SEC in vollstem Ausmaß strafrechtlich belangt werden."

Paulson hat Ermittlungsbeamten mitgeteilt, dass er Ken Lewis ( Vorsitzender der "Bank of America") mit seiner Entlassung drohte, er dementierte aber, der "Bank of America" wichtige Informationen über "Marrill Lynch" zurückgehalten zu haben.
Ken Lewis widersprach den Aussagen Paulsons. Er sagte, Paulson hat es doch getan.


Hier gibts das Interview: American Public Media

Vernehmungsprotokoll auf:
http://www.washingtonsblog.com/
boerse-go.de berichtet:
http://www.boerse-go.de/nachricht/Bank-of-America


Dienstag, 9. Juni 2009

Ron Paul: General Motors, Amtrak und der zunehmende Faschismus in Amerika

6/8/2009 | Texas Straight Talk
von Ron Paul


"Letzte Woche hat General Motors endgültig Insolvenz angemeldet. Viele in der Regierung dachten 20 Milliarden Steuerzahler-Dollar würden das Unternehmen retten, aber wie erwartet war es nur eine Verzögerung des Unvermeidlichen. Die Regierung wird weitere 30 Milliarden Dollar in General Motors leiten und dafür eine 60 prozentige Kapitalmehrheit bekommen. Staatsbeamte bringen sich nun selbst ein in taktische Geschäftsentscheidungen wie die Standortbestimmung des GM-Hauptgeschäftssitzes oder welches Automodell gebaut werden soll.


Das Verspechen, dies sei nur vorübergehend und es wird irgendwann einmal gewinnbringend sein, soll dem amerikanischen Bürger die Akzeptanz für diese Regelung erleichtern, aber es ist ein geringer Trost für alle, die sich an ähnliche Versprechen erinnern, als die amerikanischen Steuerzahler Amtrak kauften. Drei Jahre später sollte die Regierung aus dem Personenzugverkehr ausscheiden. 40 Jahre und Milliarden von Dollar später operiert die Regierung Amtrak immer noch als Verlustgeschäft, ungeachtet der Tatsache, dass sie ein Monopol geschaffen haben, indem sie es ungesetzlich machen mit Amtrak zu konkurrieren. Stellen sie sich vor, was sie jetzt mit dem anstellen können, was von der großartigen amerikanischen Automobilindustrie noch übrig ist.

In einem aufrichtigen freien Markt würde GM ihr Geld auf einem Weg bekommen, und zwar nur auf einem Weg: beim Verkauf eines von ihnen gewünschten Fahrzeugs für einen Preis, den sie bereit sind zu zahlen. Stattdessen gibt die Regierung öffentliche Gelder einem privaten Unternehmen, trotz der Marktsignale, die es gesandt hat. An GM verschleuderte Gelder verhindern es nicht ein Motor für Vermögensvernichtung zu sein. Im Gegenteil: Es gibt ihm nur mehr Vermögen zum Vernichten.

Wäre es ihm erlaubt gewesen natürlich zu scheitern, würden die profitablen Teile von GM aufgekauft worden und nun für einen guten Zweck verwendet worden sein. Die entlassenen Angestellten hätten wahrscheinlich neue Jobs gefunden und dass ganzen Kapital würde in privaten Händen sein, wieder investiert in Gesellschaften, die von Verbrauchern verlangte Produkte erzeugen. Stattdessen sind wir alle jetzt ärmer.

Es entscheidet eher der politische Druck als der Rechtsgrundsatz darüber, wie man die Überreste von GM aufteilt. Die Anleihe-Gläubiger hatten Milliarden an Ruhestandsersparnissen in die Firma investiert, und obwohl sie auf nahezu dreimal so viel wie United Auto Workers (Gewerkschaftsmitglieder der UAW, Anm.d.A.) anteilsberechtigt waren, wurde ihnen nur ein Anteil von 10% gelassen, im Vergleich zum Gewerkschaftsanteil von 17,5 %. Für ihren 60% betragenden Teil dürfen Steuerzahler in Zukunft regelmäßig Rettungsaktionen erwarten.

Die Vermischung von staatlicher Kontrolle und Privatunternehmen ist als Faschismus
bekannt. Während sich heutige Politiker mit ihrer neuen Macht beschwingt fühlen dürfen, wiederholt sich Geschichte, wenn alles das auf sich selbst zusammenfällt. Es ist der Gipfel der Anmaßung von Bürokraten und Politikern, zu versuchen, den Markt und den freien Willen der amerikanischen Bürger zu steuern. Zu guter Letzt gewinnt immer der Markt. Möglicherweise sind eines Tages zukünftige Generationen gescheiter und gewähren dem freien Markt zu funktionieren und zu gedeihen, ohne dass der Regierungs-Klotz ihm am Bein hängt. Momentan sieht es so aus, als ob die Federführenden ihre Lektionen aus der Vergangenheit noch nicht gelernt haben. Sie haben uns zum Scheitern verurteilt und sie haben diesen Fehler wiederholt begangen."

www.campaignforliberty.com

Montag, 1. Juni 2009

extra3: Aktuelle Kamera - 60 Jahre DDR

Wow! Hätte das Teilchen doch fast übersehen:
Extra3 belebt zum 60. Jahrestag der DDR die "Aktuelle Kamera" wieder.
Click it!



Das Filmchen wurde in der Sendung von Anne Will gezeigt und von Wolfgang Schäuble kommentiert.
Im
extra3-blog wurde es in der passenden Kategorie "Keine Satire" archiviert.


Samstag, 30. Mai 2009

Ron Paul über Nordkorea

5/30/2009 - www.campaignforliberty.com

Dienstag, 19. Mai 2009

Ron Paul: Federal Reserve - erst anhören, dann abschaffen!

5/18/2009 | Texas Straight Talk
von Ron Paul


"Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf meines Enwurfes HR 1207, der eine vollständige Anhörung der "Federal Reserve" fordert und viele wesentliche Hindernisse auf dem Weg zu einem transparenten Geldsystem aus dem Weg räumt. Es sind nun fast 170 Unterstützer aus dem repubikanischen als auch demokratischen Lager. Senator Bernie Sanders hat im Senat einen Begleitentwurf ( S 604 ) in Umlauf gebracht, der hoffentlich genausoviel Erfolg hat. Ich bin sehr erfreut, dass viele meiner Kollegen im Kongresshaus für mehr Transparenz in der Regierung mit mir zusammenstehen

Einige haben angefangen den Entwurf abzuweisen und ich bin sehr froh ihre Bedenken ansprechen zu können.

Das Hauptargument scheint zu sein, dass der Kongress die Aufsicht über die FED übernimmt, was einem Regierungseingriff in den freien Makt gleichkommen würde. Dieses Argument zeigt deutlich das Missverständnis darüber, was der "Freie Markt" tatsächlich ist. Grundsätzlich kann niemand die Federal Reserve und gleichzeitig den "Freien Markt" verteidigen. Die FED lehnt die Grundsätze des freien Marktes ab indem sie den Wert und das Angebot des Geldes - den Lebenssaft der Wirtschaft - künstlich beeinflusst. Auf dem "Freien Markt" werden Zinssätze, wie der Preis jeglicher Konsumgütern, dezentralisiert und vom Markt festgelegt. Die einzige rechtmäßige, verfassungsgemäße Rolle der Regierung in der Geldpolitik ist es, die Intaktheit der Währungseinheit zu wahren und sie gegen Fälschung zu sichern.

Stattdessen hat das Kongresshaus seine Verantwortung an eine intrigante Elite abgegeben, an Schein-Regierungsbanken, die statt die Wirtschaft zu stabilisieren, sie destabilisiert haben. Die Federal Reserve hat weniger als zwei Jahrzehnte gebraucht um die große Depression der 1930er zu verursachen. Ebenso hat sie seit ihrer Gründung den Wert unserer Währung um 96% aufgebläht
(geschätzt, Anm.d.Aut.). Sie hat durch kontrollierte Inflation die Armen nicht sichtbar bestohlen und es den Reichen gegeben, und nun ganz offensichtlich gestohlen durch jüngste Bankenrettungspakete. Sie hat die ganzen Probleme, für die sie zu Lösen bestimmt war, vorhersehbar verschlimmert.

Gegner haben auch argumentiert, dass die FED unempfänglich für politische Prozesse bleiben muss und dass mehr Aufsicht des Kongresshauses ihre wichtigsten Entscheidungen verfälschen würden. Im Gegenteil: die Federal Reserve ist längst fest im politischen Prozess verwurzelt seit der Vorsitzende der FED ein politischer Angestellter ist. Hochrangige Offizielle machen seitdem ihre Runden in Positionen zwischen der FED, den Mitgliedsbanken und dem Finanzministerium und wieder zurück und kümmern sich um ihre Freunde und alle anderen auf ihrem Weg.

Wenn sie also die Dummheit meinen, komplexe geldpolitische Entscheidungen in die Hände von Politikern zu geben, könnte ich nicht mehr mit ihnen übereinstimmen. Kein Politiker oder Zentralbanker, ganz gleich wie brilliant er ist, ist klug genug um es besser zu wissen als der Markt selbst. Der Fehler zentralwirtschaflicher Planung ist schon so oft bezeugt worden. Offen gesagt: Es ist es mir ein Rätsel, warum wir immer wieder einverstanden sind es nochmal zu versuchen.

Um zu verstehen, wie unvernünftig es ist eine Federal Reserve zu haben, muß man erst einmal das Ausmaß ihrer Privilegien verstehen. Ihnen wurde die Macht der Gelderschaffung gegeben, von Billionen, und dass sie es an ihre Freunde weitergeben, unter den Bedingungen, die sie möchten, mit geringer oder bedeutungsloser Aufsicht oder Rechenschaft. Demnach werden die lautesten Argumente gegen Transparenz verständlicherweise von ihren Freunden kommen.

Wie auch immer, es liegt in der Verantwortung jedes Mitgliedes des Kongresses die Interessen derjenigen zu vertreten, die sie nach Washington geschickt haben, um rauszufinden was mit ihrem Geld geschehen ist. Als Aussenstelle der Regierung mit den ausgestatteten Mitteln haben wir wirklich keine andere vernünftige Wahl, wenn die Wirtschaft sich in einer solchen Verfassung befindet.
"

www.campaignforliberty.com



Mittwoch, 13. Mai 2009

Jesse Ventura: Gib mir ein Wasserbrett, Dick Cheney und eine Stunde und er wird gestehen der Mörder von Sharon Tate gewesen zu sein!

Prima Statement von Jesse!
Für alle die es nicht wissen: Die Mörder von Sharon Tate ware Mitglieder der "Manson Family", einer Kommune um Charles Manson.